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Auf Studierende mit Kindern kommen einige Herausforderungen zu. Neben Kinderbetreuung und Studium heißt es für sie auch, sich um finanzielle Unterstützung zu kümmern. Wir geben nützliche Tipps.
Für das erste Kind gibt es einen Kinderbetreuungs-Zuschlag zum BAföG, für jedes weitere kommt noch etwas dazu. Der Staat zahlt monatlich zusätzlich Kindergeld. Anträge für Kindergeld erhalten Sie bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Außerdem gibt es Elterngeld, das das bisherige Einkommen bis zu maximal 1.800 Euro ersetzt. Für nicht Erwerbstätige beträgt es mindestens 300 Euro.
An vielen Universitäten bieten Studentenwerke eine Kinderbetreuung an. Bei geringem Familien-Einkommen übernimmt beispielsweise das Jugendamt die Betreuungskosten für die Kindertages-Stätte teilweise oder komplett. Den Antrag auf Unterstützung können Sie direkt beim örtlichen Jugendamt stellen.
Die Regel-Studienzeit kann sich durch die Geburt und Betreuung eines Kindes verlängern. Dadurch erhöht sich auch die maximale Bezugsdauer für das BAföG. In den meisten Bundesländern brauchen Eltern von Kindern bis zehn Jahre zudem die Studien-Gebühren nicht zu zahlen.
Das Studentenportal „studiVZ“ ermöglicht einen gemeinsamen Austausch zum Thema „Studieren mit Kind“.
Foto: photocase