GENO BANK erneut erfolgreich

Ausbau Mittelstandsgeschäft und Aufbau Wohnimmobilienportfolio

Die GENO BANK ESSEN ist mit der Geschäftsentwicklung in 2017 sehr zufrieden:
•    Gestiegenes Geschäftsergebnis
•    Überdurchschnittliche Kapitalausstattung
•    Ertragsdiversifikation im Plan
•    Wachstum des profitablen Mittelstandsgeschäfts

„Wir können aus dem hervorragenden Jahresergebnis 2017 erneut unser Eigenkapital stärken - mit 4,75 Mio. € sogar um 2,0 Mio. € mehr als im Vorjahr“, fasst der Vorstandsvorsitzende Heinz-Georg Anschott die positive Entwicklung der GENO BANK zusammen. Dem Jahr 2018 blickt er trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase sowie den steigenden Anforderungen der Regulierung und den Auswirkungen der Digitalisierung optimistisch entgegen: „Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, den Umbau der Bank zu einem stärker ertragsdiversifizierten Kreditinstitut voranzutreiben. Dieser Umbau wird in 2018 abgeschlossen sein.“

Immobilien kompensieren rückläufige Zinsüberschüsse
Die Niedrigzinsphase veranlasste den Vorstand der GENO BANK bereits vor gut zwei Jahren, liquide Mittel der Bank in Höhe von 100 Mio. Euro mangels interessanter Anlagealternativen in Sachanlagen zu investieren. Die Entscheidung fiel unter dem Aspekt eines bestmöglichen Rentabilitäts-und Risikoverhältnisses auf den Erwerb bzw. Bau von wohnwirtschaftlich genutzten Mietimmobilien. Die durchschnittlichen Bruttorenditen, die hier erzielt werden können, liegen bei etwa vier Prozent. Mittlerweile wurden elf Neubauflächen in Essen und Mülheim gekauft, bei einem weiteren Objekt steht der Vertragsabschluss unmittelbar bevor. Damit ist das angestrebte Volumen im Wesentlichen erreicht, im Portfolio befinden sich dann rund 300 Wohnungen. Ein Objekt wurde bereits im vergangenen Sommer fertiggestellt und ist vollständig vermietet. In weiteren sechs Objekten steht in diesem Jahr die Vermietung an; schon jetzt ist ein guter Vorvermietungsstand erreicht.

Durch den Aufbau des Immobilienportfolios verringert sich für die GENO BANK die Bedeutung von marktzinsabhängigen Ertragsquellen, was zukünftig zu einer Kompensation des rückläufigen Zinsüberschusses beitragen wird. Eine weitere maßgebliche Ertragsquelle bleibt der Provisionsüberschuss, der im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8 Prozent erhöht werden konnte.

Hervorragendes Risikoprofil bestätigt
Die GENO BANK verfügt über eine komfortable Liquiditätsausstattung und überzeugt auch die Finanzaufsicht durch eine Liquidity Coverage Ratio (LCR/ Mindestliquiditätsquote), die in 2017 durchgängig rund 50 Prozent über den gesetzlichen Anforderungen lag. „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat das hervorragende Risikoprofil der GENO BANK durch den SREP-Bescheid (Supervisory Review and Evaluation Process) bestätigt und entschieden, dass wir für aufsichtsrechtliche Themen kein zusätzliches Eigenkapital vorhalten müssen“, freut sich Heinz-Georg Anschott. Dies sei nicht zuletzt auf das konservative Management von Zinsänderungsrisiken zurückzuführen.


Solider Partner des Mittelstands
Ein Schwerpunkt des Kreditgeschäftes der GENO BANK ist die Finanzierung des Mittelstandes. „Das Kreditgeschäft mit unseren Firmenkunden haben wir entsprechend unserer Geschäftsstrategie auch im Jahr 2017 weiter ausgebaut“, so der Vorstandsvorsitzende. Da das stark umworbene Geschäft der privaten Baufinanzierung derzeit keinen ausreichenden Ertrag liefert, vermittelt das Kreditinstitut sowohl das Neugeschäft als auch das Prolongationsgeschäft an Hypothekenbanken innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das Gesamtportfolio wuchs dennoch um 1,6 Prozent.

Durch eine zum Vorjahr reduzierte Risikovorsorge zeigt sich auch im Bereich des Kreditgeschäftes der Erfolg eines risikobewussten Vorgehens; es ist wie bereits 2016 gelungen, mehr Einzelwertberichtigungen auflösen zu können als neue Wertberichtigungen bilden zu müssen.

Das Einlagengeschäft mit den Privat- und Firmenkunden ist sogar um 5,4 Prozent gestiegen.

Gute Aussichten für 2018
Heinz-Georg Anschott ist auch für das neue Jahr optimistisch: „Wir werden trotz der nach wie vor herausfordernden Rahmenbedingungen unsere anspruchsvollen Ziele erreichen und im Kreditgeschäft weiter wachsen. Unsere überdurchschnittlich hohe Kapitalausstattung, das Vertrauen unserer Kunden und Mitglieder sowie die Motivation unserer Mitarbeiter sind beste Voraussetzungen für einen ungeminderten Erfolg.“

Stand 9.1.2018

Heinz-Georg Anschott, Vorstandsvorsitzender