GENO TALK am 19. September 2016

„Attraktive Hochschullandschaft? Forscher und Erfinder an der Ruhr"

Eine hochkarätige Gästerunde diskutiert am 19. September 2016 im gut besuchten Forum der GENO BANK das spannende Thema: „Attraktive Hochschullandschaft? Forscher und Erfinder an der Ruhr“.

Gäste waren: Claus-Peter Barfeld – Headhunter und Geschäftsführer der internationalen Managementberatung Barfeld & Partner, Prof. Dr. Thomas Hanke - Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der FOM, Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt – Lehrstuhlinhaber für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum und international bekannter Geruchsforscher, Schwester Maria Ulrike Michalski – Oberstudiendirektorin der BMV-Schule Essen, und Prof. Dr. Ulrich Radtke – Rektor der Universität Duisburg-Essen.                                                                      

Das Ergebnis der anregenden Diskussionsrunde, die zum 17. Mal der Essener Journalist Wulf Mämpel moderierte, ließ die Gäste aufhören: Das Ruhrgebiet ist eine der attraktivsten Hochschul-landschaften Deutschlands und Europas mit inzwischen 22 Universitäten und Hochschulen. An der Universität Duisburg-Essen studieren derzeit  42 000 Studenten. Der Siegeszug begann erst 1962, als in Bochum die erste Hochschule der Region, die Ruhr-Universität, gegründet wurde. Mämpel wusste zu berichten, dass Kaiser Wilhelm seinerzeit die Gründung von Hochschulen mit dem legendären Ausspruch: „Die Kumpel an der Ruhr sollen malochen und nicht studieren“ verhindert hatte.                                                                                                                                               
Die Talkgäste forderten eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Inzwischen habe sich das Image der Region – auch durch den Ruf der Universitäten und Hochschulen – stark verbessert. Die Zusammenarbeit der Unis funktioniere auf hohem Niveau, das Ranking beweise, wie sich auch die Exzellenz der Hochschullandschaft verbessert habe. Allerdings habe sich gezeigt, dass in den Abiturklassen generell das allgemeine Niveau der Studienanfänger zu wünschen übrig ließe. Der Blick in die Zukunft der Universitäten sei jedoch von Optimismus geprägt: Die Hochschullandschaft an der Ruhr sei auf einem guten, internationalen Weg.