GENO BANK jetzt auch in Kettwig

Essen, 05.09.2014

Seit Anfang September hat die GENO BANK in Kettwig in den Rathausarkaden ein neues Beratungszentrum. Das Engagement des Kreditinstitutes reicht jedoch weit über Finanzdienstleistungen hinaus.

Schon vor der Eröffnungsfeier wurden Konzepte erarbeitet, die die Kettwiger Bürger einbinden sollten. Es gab einen Aufruf, Motive zur künstlerischen Gestaltung der Filiale in der Schulstraße vorzuschlagen, finanzielle Unterstützung für das Brunnenfest und eine tatkräftige Azubi-Aktion. Außerdem stellt die GENO BANK 12.000 Euro für gute Zwecke zur Verfügung. „Als genossenschaftliche Bank sind wir mit den Stadtteilen und deren Einwohnern eng verbunden“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Heinz-Georg Anschott. „Deshalb haben wir großes Interesse, uns vor Ort mit einzubringen und zu engagieren.“

Aktiv im Stadtteil
Das Engagement der GENO BANK geht schon seit jeher über die Filialtüren hinaus. Im Fall Kettwig machte das Kreditinstitut dem Stadtteil zum Beispiel das besondere Begrüßungsgeschenk „sicheres Brunnenfest“. Die Schäden des Pfingststurms stellten die Durchführung der alljährlichen Veranstaltung in Frage. Mit entsprechender finanzieller Unterstützung der GENO BANK wurden die Bäume geprüft, Restschäden beseitigt, und dem Fest stand nichts mehr im Weg. Heinz-Georg Anschott erklärte dazu im Vorfeld: „Wir haben die Eröffnung unseres Beratungszentrums auf den Brunnenfest-Termin gelegt – und dann soll es kein Brunnenfest geben? Das kann nicht sein.“ Dieses Engagement treibt bei der GENO BANK bereits den Nachwuchs an: Im Vorfeld der Eröffnung räumten zwölf Azubis gemeinsam mit fünf Mitgliedern des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig den Rathausvorplatz auf. Unter dem Motto „Hand in Hand für Kettwig“ befreiten sie Platz und Wiese von Wildwuchs, Unkraut und Müll, die sich dort angesammelt hatten. Auch der Platz rund um den Märchenbrunnen erhielt eine Auffrischung.

12.000 Euro für gute Zwecke
Bereits im Frühjahr waren Vereine und gemeinnützige Einrichtungen aufgerufen, besonders förderungswürdige Projekte vorzustellen. „Es gehört zur Philosophie unseres Hauses uns dort, wo wir tätig sind, auch für gemeinnützige Zwecke zu engagieren“, so Heinz-Georg Anschott. Bewerben konnte sich jeder Verein, vom Sportverein bis zum Förderverein. Eine Jury hat unter allen Vorschlägen sechs Projekte ausgewählt, die sich über jeweils 2.000 Euro Zuschuss freuen können.

Der Tradition verbunden
„Wir sind sehr traditionell ausgerichtet und langfristig orientiert. Allein schon dadurch wollen wir uns deutlich von anderen Kreditinstituten abheben“, beschreibt Heinz-Georg Anschott die Unternehmensphilosophie. So entstand auch die Idee, die Kettwiger Bürger über die künstlerische Gestaltung der Beratungsräume abstimmen zu lassen. Die Frage nach Kettwigs beliebtesten Motiven beantworteten viele Bürger mit „Fachwerk“ und „Kirche am Markt“. So wurden die Kettwiger Künstler Kristin Loehr und Sebastian Walter-Lilienfein mit der entsprechenden Ausgestaltung von Themenräumen in den rund 200 Quadratmeter großen Geschäftsräumen beauftragt. Das Ergebnis: Spannende und sehenswerte Interpretationen von Kettwigs Leitthemen. 800.000 Euro hat die GENO BANK in den Standort in den Rathausarkaden investiert. In Kettwig hat der Markt eine Besonderheit, weiß Heinz-Georg Anschott: „In 19 Prozent der Essener Haushalte liegt das Nettoeinkommen über 4.000 Euro – in Kettwig ist das bei 40 Prozent der Fall. Und knapp 500 Kettwiger sind bereits GENO BANK-Kunden.“ Für Michael Hess, den Leiter des neuen Kettwiger Beratungszentrums, und seine Mitarbeiter in Kettwig Ansporn genug, die Bestandskunden in gewohnt zuverlässiger Weise zu bedienen. Für ihn ist es wichtig, dass der Dienstleistungscharakter und eine umfassende persönliche Beratung im Vordergrund stehen: „Das ist das GENO BANK-Erfolgskonzept und damit wollen wir auch die Kettwiger von uns überzeugen.“

 

Das Foto zeigt den Leiter des Beratungszentrums Michael Hess (3. v.l.) mit seinen Mitarbeitern. (Foto: U. Bangert)