GENO BANK mit Rekordergebnis

Vertreterversammlung: Beifall für weiterhin positive Entwicklung. Neue Filiale in Kettwig.

Essen, 12.06.2013

Die Geno Bank Essen wird ihre Präsenz im Stadtgebiet weiter ausbauen: An der Schulstraße in Kettwig will das Genossenschaftsinstitut voraussichtlich im Sommer 2014 eine weitere Filiale eröffnen. Neben der Hauptstelle in der City sowie der zweiten Hauptstelle in Burgaltendorf wäre es die elfte Zweigniederlassung.

Auf Wachstumskurs befand sich die Geno Bank bereits 2012: „Das war ein sehr gutes Jahr für Mitglieder, Kunden und Bank“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Heinz- Georg Anschott am Dienstagabend in der Philharmonie. Die Vertreterversammlung spendete Beifall für die weiterhin positive Entwicklung: So stieg die Bilanzsumme um 3,3 Prozent auf 932,7 Millionen Euro, das Gesamtkundenvolumen wuchs um 5,3 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro. Auch bei den Mitgliederzahlen gab es ein Plus: Die Anzahl der Bankteilhaber wuchs auf 20.719.

Anschott berichtete den Mitgliedervertretern, dass es, gemessen am Betriebsergebnis vor Bewertung, das beste Jahr in der 127-jährigen Geschichte des Instituts gewesen sei. Das Gesamtanlagevolumen kletterte um 6,9 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. Den größten Posten bildeten die bilanzierten Kundeneinlagen. Sie wuchsen um 3,4 Prozent auf 788,5 Millionen Euro. Die Bestände bei Lebensversicherungen und auf Bausparkonten legten mit einer Steigerung von 5,5 bzw. 5,2 Prozent noch stärker zu. Der Kurswert der Kundendepots stieg ebenfalls deutlich. Er liegt nun bei 304,4 Millionen Euro.

Das Gesamtkreditvolumen der Geno Bank stieg um zwei Prozent auf 522,9 Millionen Euro. Das bilanzielle Kundenkreditgeschäft machte den Löwenanteil aus. Es stieg um ein Prozent auf 371,1 Millionen Euro. Das Kreditportfolio teilt sich etwa hälftig auf Firmenkunden und Privatkunden auf. Wie im Vorjahr wurden mittelständischen Unternehmen, Angehörigen freier Berufe sowie Privatkunden Kredite über 115 Millionen Euro zugesagt beziehungsweise vermittelt. Die Darlehnsbestände bei den genossenschaftlichen Hypothenbanken sowie der R+V Versicherung stiegen um 4,4 Prozent auf 129,9 Millionen Euro.

„Die oft zitierte Kreditklemme trifft somit für die Kunden der Geno Bank in keiner Weise zu“, betonte Anschott: „Im Gegenteil! Aufgrund unserer hohen Eigenkapitalbasis mit einer Kernkapitalquote von 12,9 Prozent sind wir für die weiter geplante Ausweitung des Kreditgeschäftes gut aufgestellt.“ Zudem stehen Eigenanlagen der Bank in einer Größenordnung von über 400 Millionen Euro zur Finanzierung des geplanten Kreditwachstums zur Verfügung. „Es gilt nach wie vor die Aussage, dass wir aktiv qualifiziertes Kreditgeschäft suchen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Die Geno Bank beschäftigte zum Jahresende 175 Mitarbeiter (plus fünf), darunter 35 Teilzeitbeschäftigte. 17 junge Menschen werden derzeit zu Bankkaufleuten ausgebildet.

„Mit der Konzentration der Ressourcen auf das Kundengeschäft und dem Anspruch, in Essen der erste Ansprechpartner für anspruchsvolle Privatkunden, mittelständische Firmenkunden und wirtschaftlich Selbständige sein zu wollen, haben wir in allen Bereichen gute Voraussetzungen geschaffen“, sagte Anschott. Die ersten Zahlen für 2013 bestätigen diese positive Entwicklung.

Bei der Vertreterversammlung am Dienstag wurden die Aufsichtsratsmitglieder Wolfgang Dapprich, Manfred Kuhmichel und Wilfried Münstermann in ihren Ämtern bestätigt.

Heinz-Georg Anschott, Vortsandsvorsitzender