Mehr Fläche stabilisiert Nahversorgungszentrum

GENO BANK investiert in Erweiterung des REWE-Marktes

Essen, 21.08.2013

Wie nah die GENO BANK ESSEN der heimischen Wirtschaft steht, belegt seit Jahren die wachsende Bilanz der Kreditgenossenschaft. Doch neben ihrer Rolle als mittelständischer Kreditgeber und Vermögensmanager ist die GENO BANK auch wichtiger Investor in der Region. Entsprechend erweitert sie jetzt ihr Gebäude an der Dumberger Straße in Burgaltendorf. Sie ermöglicht damit dem dort ansässigen REWE-Markt  320 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche. Zugleich stabilisiert die Erweiterung das Nahversorgungszentrum, sagen die Gutachter.

Neun Monate werden die Umbaumaßnahmen benötigen, dann soll der im Mai 2006 neueröffnete Markt auf rund 1.200 Quadratmeter gewachsen sein. Der Löwenanteil fällt dabei auf zusätzliche Verkaufsfläche, insbesondere im Frischebereich mit Molkereiprodukten und Feinkostspezialitäten. Ebenfalls erweitert wird der Wein- und Spirituosenbereich. Mit der Planung des rund eine Million Euro teuren Projekts beauftragt sind die Architekten Koschany + Zimmer KZA. Zwei neue Baukörper werden das Bestandsgebäude in gleicher Höhe ergänzen. “Wir haben die Baukörper der bereits bestehenden Immobilie aufgegriffen und eine sehr moderne und in hochwertigen Materialien ausgeführte Gestaltung für den Erweiterungsbau gefunden“, erklärt Wolfgang Zimmer, Geschäftsführender Partner von KZA. Geplanter Baustart ist Herbst 2013. Im Sommer 2014 soll das Projekt im Essener Süden fertiggestellt sein.

Heinz-Georg Anschott: „Burgaltendorf liegt uns als Gründungsort der Bank natürlich sehr am Herzen. Daher haben wir größten Wert auf die künstlerische Gestaltung und anspruchsvolle Materialauswahl gelegt. Die Erweiterung soll nicht nur einen Mehrwert in Bezug auf Lebensmittelversorgung, sondern auch einen Mehrwert an Lebensqualität bringen. Wir sind uns sicher, dass der Übergang von der GENO BANK über den REWE-Markt zur Burgruine stimmig und harmonisch wird. Das Außengelände schmücken zukünftig künstlerisch gestaltete Bäume aus Corten-Stahl.“ Das robuste Material erinnere ganz bewusst an die Industriegeschichte des Ruhrgebietes. Zudem wird für die Fassade Ruhrsandstein im vorderen Bereich und Zink im hinteren Bereich verwendet. „Wir wollen auch mit der äußeren Gestaltung unsere Verbundenheit zur Region demonstrieren.“

Die GENO BANK hatte im Vorfeld bei der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) eine Analyse zur Auswirkung der geplanten Erweiterung in Auftrag gegeben, so Anschott weiter. Das Ergebnis liegt jetzt vor: „Die geplante Erweiterung des bestehenden REWE-Marktes führt zu einer Stabilisierung des Nahversorgungszentrums Alte Hauptstraße West.“ Der Lebensmittelvollsortimenter werde damit zum größten und modernsten Anbieter innerhalb des Einzugsgebietes und übernehme dabei eine wichtige Funktion für die Bevölkerung von Burgaltendorf. Insgesamt stehe das Projekt „im Einklang mit den Festsetzungen des Masterplans Einzelhandel der Stadt Essen“.